Die letzte Exkursion des Jahres führte bei grauem Novemberhimmel durch einen kleinen Teil des Ihlower Forsts. Die zahlreich angereisten TeilnehmerInnen wurden nicht nur mit über 60 entdeckten Arten, sondern kurz vor Einbruch der Dämmerung auch mit einem außergewöhnlichen Vorkommen belohnt. Das in der Region nicht seltene, aber bislang meist steril gefundene Hellgraue Blutauge stellte an einer Linde eindrücklich die Herkunft seines Namens unter Beweis: Eine Fülle hellroter Apothecien bedeckte das sorediöse graue Lager. Im nahen Kloster-Café konnte das Ereignis zum Abschluss der Exkursion bei Kaffee und Kuchen angemessen gewürdigt werden.