Vergangene Veranstaltungen

2026-04-21T00:00:00+02:00
In diesem Terminkalender finden sich die aktuellen und geplanten Veranstaltungen der Flechtenkundlichen Arbeitsgemeinschaft Nordwestdeutschland. Die Exkursionen führen in unterschiedliche Landschaften und Lebensräume und dienen der gemeinsamen Kartierung, Beobachtung und Diskussion der regionalen Flechtenflora. Neben den kommenden Terminen sind auch frühere Veranstaltungen dokumentiert, um einen Überblick über die bisherigen Aktivitäten zu geben. Da einzelne Termine noch abgestimmt werden oder sich kurzfristig ändern können, empfiehlt es sich, diese Seite regelmäßig zu besuchen oder bei Interesse direkt Kontakt mit uns aufzunehmen.

Veranstaltungen

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Heute
  • Flechtenexkursion ins Ekernermoor

    Der Forst Oldehave befindet sich zwischen den Niederungen des Bagbander Tiefs und der Bietze, die dem Fehntjer Tief zufließen. Es handelt sich um einen der wenigen historisch alten Waldstandorte Ostfrieslands, im dem Heinrich Sandstede bereits Ende des 19. Jahrhunderts zahlreiche bemerkenswerte Flechtenfunde machen konnte. Aus den letzten 20 Jahren liegen keine flechtenkundlichen Daten vor – ein guter Grund, wieder einmal auf die Suche zu gehen.

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  • Flechtenexkursion zu den historischen Emder Wallanlagen

    Die Emder Wallanlagen existieren seit etwa 400 Jahren. Sie sind in ihrer ursprünglichen Form und Ausdehnung auf einer Länge von ca. 3,4 km nahezu unverändert erhalten. Heute bilden sie mit einer Gesamtfläche von 35 ha die größte innerstädtische Grünfläche mit teilweise dichten Gehölzbeständen, Spazierwegen und Freizeiteinrichtungen. Der aktuelle Landschaftsrahmenplan der Stadt Emden empfiehlt die Ausweisung als Landschaftsschutzgebiet.

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  • Flechtenexkursion zu den historischen Bremer Wallanlagen

    Die Exkursion führt uns an den östlichen Rand des Bearbeitungsgebiets mitten in die Bremer Innenstadt, deren Flechtenflora erstmals seit Jahrzehnten wieder systematisch untersucht wird. Wir nutzen diese Gelegenheit, um einen Eindruck vom aktuellen Artenspektrum zu erhalten.

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  • Flechtenexkursion zu den historischen Wallanlagen in Meppen

    Auch ein ehemals armes Städtchen wie Meppen mit wenigen Tausend Einwohnern hatte sich in der frühen Neuzeit gegen wenig wohlgesonnene Eindringlinge zu wehren. Jahrhunderte später bieten die alten Eichen und Linden auf den mittlerweile geschleiften Wällen epiphytischen Flechten gefällige Siedlungsmöglichkeiten. Das von den Flüssen Ems und Hase begünstigte Mikroklima lässt im Bereich der gut erhaltenen Wallanlage1 ein breites Artenspektrum erwarten. Wir treffen uns am 06.07.2024 um 10 Uhr am Haupteingang des Bahnhofes.

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  • Flechtenexkursion in den Berumerfehner Wald

    Der Wald wurde im Zuge der Moorerschließung ab 1825 auf abgetorftem Hochmoor angelegt und in den Folgejahren bis auf eine Größe von ca. 60 ha ausgedehnt. Die ältesten Gehölze befinden sich im nördlichen Teil nahe der Ortschaft Berumerfehn. Ein in den 1960er Jahren angelegter Forstlehrpfad verweist auf den Pflanzzeitpunkt vieler Gehölzbestände und erläutert deren forstliche Bedeutung. Wir werden versuchen, diesem heute vergessenen Pfad zu folgen und dabei die Flechtenflora untersuchen.

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  • Flechtenexkursion in den Neuenburger Urwald

    u der Aufnahme merkte Hans Nitzschke an: „Auf dem photographierten Platze stehen gut ein Dutzend Hainbuchen beieinander, die etwa 60 – 75 cm Durchmesser haben und annähernd 20 m hoch sind. In den Hohlräumen, Runzeln und Furchen der Stämme haben sich viele Moose angesiedelt, vor allem … Brachythecium rutabulumPlagiothecium undulatum und Isothecium myurum Brid., am Baumgrunde aber auch vielfach Mnium hornum.“
    Leider finden sich in seiner Arbeit nur wenige Bemerkungen zu vorkommenden Flechten. Wir sind gespannt, was wir bei dieser besonderen Exkursion finden werden.
    Das Gebiet ist seit 1938 als Naturschutzgebiet ausgewiesen und zudem Bestandteil des FFH-Gebiets 009 „Neuenburger Holz“.

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  • Mikro-Workshop in Oldenburg

    Wir beginnen das neue Jahr mit einer gemeinsamen Bestimmungsübung. Zweifelhafte und kritische Funde werden untersucht, Techniken erprobt und diskutiert. Wegen der begrenzten Möglichkeiten ist eine Teilnahme nur nach Voranmeldung möglich.

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  • Schlosspark in Jever

    Der Schlosspark Jever gehört zu den bedeutendsten Gartenkunstwerken Nordwestdeutschlands. In den vergangenen Jahren sind dort umfassende Untersuchungen als Grundlage für Anpassungsmaßnahmen zum Klimawandel durchgeführt worden. Bestandserfassungen zur Flechtenflora des alten Gehölzbestandes liegen allerdings nicht vor. Auch in den vergangenen Jahrzehnten sind offenbar keine Flechtenuntersuchungen durchgeführt worden. Grund genug also, dieser reizvollen Umgebung einen Besuch abzustatten.

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